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FüR EIN STARKES HANDWERK

50 JAHRE IM DIENSTE DES HANDWERKS

LOBSIEGELFEIER DER KREISHANDWERKERSCHAFT LANDSHUT

Vier neunen Träger des Lobsiegels in Silber heftete Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner bei der Feier am Donnerstagabend die Ehrennadel an: Erich Ulbrich (Vierter von rechts), Jakob Axthaler (Dritter von links), Johann Wagner (Dritter von links) und Adolf Ellwanger (Mitte). Jeder der Geehrten erhielt außerdem auch noch eine Urkunde und ein Buchkranzl.
Mit dem Lobsiegel zeichnet die Landshuter Kreishandwerkerschaft Personen aus, die sich im das Handwerk besonders verdient gemacht haben. In seiner Rede ging Kuttenlochner daher auch auf die vielfältigen Aktivitäten der neuen Lobsiegelträger ein, würdigte ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten und ihr Engagement, etwa im Rahmen der Innungen.
Das Lobsiegel geht auf Kreishandwerker Josef Bücherl, Obermeister der Bäcker-Innung zurück.
Kreishandwerksmeister und die Kreishandwerker-Vorstandschaft schlagen die möglichen Lobsiegelträger vor.
Der Vorstand der Kreishandwerkerschaft muss dann einstimmig entscheiden. Nachdem die Lobsiegelfeier 2018 ein Jahr ausgesetzt worden war, kündigte Kuttenlochner nun an, dass sie in Zukunft wieder jährlich stattfinden soll.
 Zur Feier geladen sind alle Lobsiegelträger. In diesem Jahr trafen sich rund 45 Feiernde.

DELEGIERTENVERSAMMLUNG DER KREISHANDWERKERSCHAFT LANDSHUT

Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner, hat das Lobsiegel der Landshuter Handwerker in "Gold" erhalten.

Das Lobsiegel wird an Personen verliehen, die sich im besonderen Maße um das Handwerk verdient gemacht haben.

In einer Feier im Kreise der mit dem Lobsiegelträger der Landshuter Handwerkerschaft Ausgezeichneten wurde Herrn Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner das Lobsiegel in "Gold" verliehen.  Seit Bestehen des Stiftungsbeschlusses  von 1968  wurde nur 6 Ehrenamtsträgern diese hohe Wertschätzung  zuteil. Wörtlich heißt es im Stiftungsbeschluss:  "Außergewöhnliche Verdienste finden höchstes Lob und aufrichtige Dankbarkeit durch die Verleihung des Lobsiegels als Goldendes Lobsiegel der Landshuter Handwerker"  - diese Aussage trifft auf Alfred Kuttenlochner, so der stv. Kreishandwerksmeister Manfred Gebel bei der Laudatio.
Das Lobsiegel in Silber "für verdienstvolles Wirken in der Landshuter Handwerksorganisation" wurde an Hans Rampf, ehem. Oberbürgermeister der Stadt Landshut, sowie an den Obermeister der Karosserie- und Fahrzeugbau-Innung Niederbayern, Wolfgang  Ziegler durch den Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner verliehen.

TOP-AUFTRAGSLAGE ABER MANGEL AN FACHKRäFTEN UND AZUBIS

Kreishandwerkerschaft zog positive Bilanz - Sorgen bereiten Nachwuchs fürs Handwerk Am Mittwoch trafen sich Vertreter der in der Kreishandwerkerschaft Landshut (KHS) zusammengeschlossenen Innungen in der Gaststätte Landshuter Hof zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Im Mittelpunkt standen wie immer Aktuelles aus dem Handwerk und der anhaltend steigende Fachkräftemangel im Handwerk. Dazu beleuchtete Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner bereits bewährte Projekte und stellte eine Reihe neuer Aktionen vor, die allesamt darauf zielen Jugendliche und deren Eltern von den Top-Perspektiven in Handwerksberufen zu überzeugen. Gastreferent zum Thema "Internetsicherheit" war Christian Volkmer vom Projekt 29 in Regensburg. Eingangs erklärte Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner, die nach wie vor günstige Wirtschaftslage gebe fürs Handwerk keinen Anlass zu Klage. Danke sagte er Irmgard Kuhn, Christa Riepl und Tanja Hochreiter (KHS), sowie Vorstand und Stellvertreter Manfred Gebel für ihre umfassende und kompetente Unterstützung in allen Innungs-Angelegenheiten. Weiter gratulierte er den Obermeistern der Zimmerer- sowie der Karosserie- und Fahrzeugbau-Innung Adolf Ellwanger und Wolfgang Ziegler zu ihrer Wiederwahl. Auch gab er den Zusammenschluss der Gold- und Silberschiede-Innungen Niederbayern und Oberpfalz bekannt, Sitz der Geschäftsstelle ist Landshut. Nachwuchsgewinnung fürs Handwerk im Focus Als zentrales Problem für alle Gewerke sah Kuttenlochner nach wie vor den Fachkräftemangel, einhergehend mit erheblichen Problemen bei Gewinnung von ausreichend geeigneten Azubis. Weil aber qualifizierte Kräfte dringen gebraucht werden um die Arbeitsaufträge fachgerecht erledigen zu können versuche man die bewährten Aktionen zur Nachwuchsgewinnung wie Berufsvorstellungen, Praktikas, Infos an den Grund- und Mittelschulens und Ähnliches zu optimieren. Dazu gehöre auch Schüler und Eltern davon zu überzeugen, dass Gymnasium, Abi, Studium und akademische Berufe nicht das Maß aller Dinge sind, sondern auch das Handwerk langfristig ideale Perspektiven und Ausstiegschancen bietet. Viel Überzeugungsarbeit bedürfe es noch um auch Mädchen und deren Eltern für technische Berufe zu begeistern. Weil die Aufgabenstellungen im Handwerk immer komplexer werden, müsse auch die Ausbildung weiter optimiert und intensiviert werden. Für ein Plus an Ausbildungsqualität sollten Lehrbetriebe, Berufsschule und HWK gemeinsam agieren um Azubis zu mehr Leistungsbereitschaft zu motivieren. Immerhin erlauben nur gute Kenntnisse und Fertigkeiten ein gutes Prüfungsergebnis, was dann alle Türen für beruflichen Erfolg öffne, meinte der Kreishandwerksmeister. Als neues Projekt stellte Kuttenlochner die so gennannte MINT-Garage vor. Dieses sehe er als geeignet bei Kindern schon früh das Interesse am Handwerk zu wecken oder "schlummernde handwerkliche Talente" zu erkennen. Wichtig dabei sei ein Rahmen in dem sich Kinder ohne äußere Einflüsse frei entfalten können. Weiter seien geplant Schnuppertage in Betrieben oder eine Landkreis-Rallye zu organisieren, bei der verschiedene Berufe live erlebt werden können, sowie eine Medienkampagne "Berufsradar" in TV und Radio. Schließlich befasste sich der Kreishandwerksmeister mit der Beitragssituation zur KHS; die dank solide Finanzen nicht erhöht werden müsse und erläuterte die seit Januar geltende neue Umsatzbesteuerung. Irmgard Kuhn (KHS) stellte die Jahresrechnung 2015, die Aufstellung außerplanmäßiger Ausgaben, sowie den Haushalts für 2016 vor. Revisor Konrad Ziegler bescheinigte eine tadellose Buchführung und empfahl die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung. Alle notwenigen Beschlüsse wurden einstimmig positiv beschieden. Internet - wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten Das brisante Thema "Datenschutz und Informationssicherheit in kleineren und mittleren Betrieben" war das Vortragsthema von Christian Volkmer. Dabei beleuchtete er ausführlich die fatalen Folgen der heute millionenfachen Angriffe auf Internetnutzer. Leider sehe er staatliche Aktionen zu mehr IT-Sicherheit in Deutschland quasi noch in den Kinderschuhen. Aus seiner Sicht unterschätze meist auch der Mittelstand die vielfältigen Gefahren durch Cyber-Kriminalität wie Datenklau und Co. Weite Punkte seines Vortrags waren Maßnahmen zum Schutz vor Abmahnungen, Trojanern oder Vieren und welch entscheidende Rolle der sichere Umgang mit Passwörtern hat. "Gesunden Menschenverstand walten zu lassen - auch in sozialen Netzwerken - sei schon ein erster aber wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit im weltweiten Datennetz", so sein Resümee.

DELEGIERTENVERSAMMLUNG DER KREISHANDWERKERSCHAFT

Die Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft findet am Mittwoch, 04.05.2016 in Landshut statt.

SCHREINER-INNUNG UND DELEGIERTENVERSAMMLUNG

KAMMERPRäSIDENT HABER SETZT AUF IMAGEPFLEGE DES HANDWERKS

Kammerpräsident Haber setzt auf Imagepflege des Handwerks Alfred Kuttenlochner als Kreishandwerksmeister und Manfred Gebel als Vize bestätigt Große Themenvielfalt und ordentliche Neuwahlen von Obermeister und Vorstand prägten die Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Landshut am vergangenen Donnerstag. Als Ehrengast begrüßte Kreishandwerks-Meister Alfred Kuttenlochner den Präsidenten der Handwerkskammer (HWK) Niederbayern/Oberpfalz Dr. Georg Haber. Nach üblichen Formalien gratulierte Kuttenlochner zunächst den neu gewählten Obermeisten/Stellvertretern der einzelnen Innungen zur Wahl in diese wichtigen Ehrenämter. In seinem Bericht verwies der Obermeister auf die anhaltend gute wirtschaftliche Lage mit soliden Wachstumsprognosen, wovon natürlich auch das Handwerk profitiere. Angesichts der daraus resultierenden sprudelnden Steuereinnahmen sei jetzt die Politik gefragt endlich auch untere Einkommen spürbar zu entlasten, erklärte Kuttenlochner. Hohe Qualitätsstandards von Handwerksbetrieben aufrechterhalten Mit Sorge sah er dagegen auf lange Sicht die Versorgungssicherheit von elektrischer Energie, weil hier nach wie vor viele Fragen ungelöst bleiben. Als größtes Problem fürs Handwerk wertete er das Fehlen von gut ausgebildeten Fachkräften in fast allen Bereichen. Hier seien alle gefordert um die hohen Qualitätsstandards von Handwerksbetrieben aufrechterhalten zu können. Dazu stelle sich die Frage inwieweit Flüchtlinge optimal integriert und so in unser Berufssystem eingebunden werden können. Die Agentur für Arbeit startet derzeit ein entsprechendes Projekt. Doch auch Betriebe seien gefordert mehr Zeit und Engagement in Nachwuchsgewinnung und Ausbildung zu investieren. Sonst laufe man Gefahr dringend benötigte ausbildungsfähige Jugendliche an die massiv um sie werbende Industrie zu verlieren, meinte der Obermeister. Als einen Schritt in Richtung öffentliche Darstellung von besten Potential und Chancen im Handwerk sah er eine Präsentation der einzelnen Handwerksberufe durch die Innungen in einem „Ausbildungszelt“auf der Niederbayernschau. Zur genauen Organisation werde hierzu eine eigene Versammlung einberufen. Ansehen von Handwerksberufen forcieren In seinem Grußwort betonten Kammerpräsident Dr. Haber die Wichtigkeit von guten Kontakten zwischen HWK und Innung um perfekten Informationsfluss zu schaffen. Weitere Schwerpunkte seiner Aufgaben und die der HWK seien es das Handwerk an innen und nach außen optimal zu vertreten und die Fahne hoch zu halten für das bewährte „Duale Ausbildungssystem“ und den Meistertitel. Weiter befasste sich Dr. Haber ebenfalls intensiv mit dem brisanten Thema Nachwuchsgewinnung. Wie Statistiken belegen haben akademische Berufe sehr regen Zulauf – dagegen fehlen zunehmend Fachkräfte die deren Ideen umsetzen können. Umso wichtiger sei in der Öffentlichkeit das hohe Ansehen von Handwerksberufen zu generieren, das sie zweifelsohne auch zu Recht verdienen, meinte Dr. Haber. Leider gewinne die Industrie zu Lasten des Handwerks immer mehr junge Leute für sich. Zudem seien Handwerksbetriebe als Auftragnehmer für die Industrie teile extremen Preisdruck ausgesetzt. Hier sollte dringen gegengesteuert werden. Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Irmgard Kuhn legte die Jahresrechnung 2014, außerplanmäßiger Ausgaben, sowie der Haushaltsplan für 2015 vor. Revisor Konrad Ziegler bescheinigte eine einwandfreie Buchführung und empfahl Entlastung von Obermeister, Vorstand und Geschäftsführung. Dem entsprach man einstimmig. Die anstehenden Wahlen leitete Vize-Hauptgeschäftsführer der HWK Jürgen Kilger. Hierbei wurden Alfred Kuttenlochner als Obermeister, Manfred Gebel als Stellvertreter, sowie Hans Dumps, Adolf Ellwanger, Klaus Loibl, Wolfgang Ziegler und Karl Hein Braun als weitere Vorstandsmitglieder wie auch die Revisoren Erich Ulbrich, Helmut Ingerl und Konrad Ziegler einstimmig wiedergewählt. Schließlich überreichte Kuttenlochner an Wolfgang Wörle als Obermeister der Steinsetzer, Pflasterer und Straßenbauinnung und an Helmut Ingerl, Obermeister der SHSK-Innung (Sanitär, Heizung, Spenglerei- und Klimatechnik) die „Obermeisternadel“. Erna Reif verabschiedete er offiziell in den wohlverdienten Ruhestand.

VERDIENSTE UMS HANDWERK GEWüRDIGT

Kreishandwerkerschaft vergab sechs Mal ihr "Lobsiegel in Silber"

KREISHANDWERKERSCHAFT ZEICHNET VIER PERSONEN AUS, FüR VERDIENSTE UMS HANDWERK

reishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner überreichte Eduard Grotz, Karl Hausinger, Rudolf Mottinger und Lorenz Grabrucker das Lobsiegel der Landshuter Handwerker in Silber – ganz rechts am Foto der stv.  Kreishandwerksmeister Manfred Gebel.